Rezept: Rübli-Bircher Müsli

Bircher Müsli für die Osterstimmung

Auf Instagram sehe ich momentan so viele, vor allem leckere Dinge für die Osterzeit, dass ich richtig Lust auf Rüblikuchen hatte. Allerdings gibt es ja immer wieder kleine Essens-Ausnahmen, weshalb ich versuche die meiste Zeit zuhause gesund zu essen. Kuchen gehört da (meist) leider nicht zu. Und bis Ostern wollte ich nicht warten ;-)

 

Deshalb hatte ich die Idee, den Rüblikuchen mit meinem Frühstück zu kreuzen. Rausgekommen ist ein Bircher Müsli im Rüblikuchen-Style. Richtig lecker und dabei super gesund!

 

Und das meiste der Zutaten hat man eigentlich immer im Haus. Ihr könnt es am Osterwochenende also direkt ausprobieren, wenn Ihr mögt.

Das Rübli-Bircher Müsli ist nicht nur gesund, sondern geht auch ziemlich schnell. Momentan stecke ich nämlich wieder in einer sehr arbeitsintensiven Phase, da muss es bei mir vor allem schnell und am besten gesund sein. Gerade das Frühstück ist mir sehr wichtig, um fit und konzentriert in den Tag zu starten.

 

Da ich morgens aber nur schwer in die Gänge komme und zum Rumtrödeln neige, bin ich mittlerweile großer Frühstücks-Vorbereitungs-Fan! Abends noch kurz in die Küche gestellt, kann ich mir so mein Frühstück morgens einfach aus dem Kühlschrank nehmen - und meisten esse ich es dann ganz in Ruhe im Zug. Perfekt sind da die mittlerweile sehr populären ONOs (Overnight Oats) und das gute, alte Bircher Müsli! Quark/Joghurt, Früchte und etwas Müsli oder Haferflocken sind wirklich meine Lieblingsfrühstückszutaten. Das gibt es bei mir eigentlich von Montag bis Samstag in unterschiedlichen Variationen. Habt Ihr Lust, dass ich mehr Frühstücksideen mit Euch teile?

 

Jetzt gibt es erstmal das Rezept für mein Rübli-Bircher Müsli. Das ergibt eine große oder zwei kleine Portionen - ich esse die große ganz alleine. Und schmeckt selbstverständlich nicht nur zu Ostern. Es bietet sich übrigens an, gleich die doppelte Portion zu machen, so hat man Frühstück für zwei Tage (oder natürlich mehr Personen) und hat kein halbes Obst übrig. Das kann man sich aber auch hervorragend als Obstsalat machen :-)

 

Wenn Ihr tolle Frühstücksideen habt, auch immer gerne her damit! Oder frühstückt Ihr - wie der Bob - gar nicht? Dann probiert es doch mal als Nachmittagssnack statt Kuchen ;-)


Zutaten (für eine große oder zwei kleine Portionen):

  • 1/2 Apfel
  • 1 mittelgroße Möhre
  • 1/2 Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • ca. 8 Haselnüsse (oder 2 TL schon gehackte)
  • 150g Magerquark
  • 1 Dattel (oder eine andere Süße)
  • 25g Haferflocken
  • 10g Haferkleie
  • wer mag: Pistazien zum Garnieren

Am Vorabend:

1. Den Apfel waschen, entkernen und die Hälfte reiben (oder in einem Zerkleinerer ganz fein hacken). Die andere Hälfte anderweitig verwenden oder doppeltes Rezept machen). Möhre schälen und ebenfalls reiben (oder hacken). Beides in eine Schüssel geben.

 

2. Die Orange filetieren. Die Hälfte in kleinere Stücke schneiden und in die Schüssel geben - auch die andere Hälfte anderweitig verwenden). Den ausgetretenen Saft dazu geben und auch den Rest aus den "Orangenresten" pressen. Die Dattel entkernen, in kleine Würfel schneiden und dazu geben.

 

3. Haselnüsse ggf. hacken und mit Zimt in die Schüssel geben. Quark, Haferflocken und Haferkleie dazugeben und alles gut verrühren.

 

4. Ab in den Kühlschrank (in einem verschlossenen Gefäß).

 

Am nächsten Morgen:

Einfach rausnehmen und genießen. Wer mag, mit etwas gehackten Pistazien bestreuen. 

 

 

Am besten direkt in das Gefäß geben, aus dem am nächsten Tag gegessen werden soll, damit man es einfach nur rausnehmen muss - v.a. natürlich wenn man es mitnimmt ;-)

 

Viel Spaß beim Nachmachen und Genießen

Eure Hannah

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