Rezept für Bärlauchbutter

Bärlauchbutter selbst machen – so einfach geht's

Bärlauchbutter ist eine schmackhafte Alternative zu Kräuterbutter. Wie Ihr aus frischem Bärlauch eine leckere Butter herstellen könnt und was Ihr beim Einfrieren beachten solltet, erfahrt ihr hier. Denn wir empfehlen: gleich eine größere Menge machen. 

 

Wie Ihr sehen und Euch denken könnt, braucht man dafür nicht viele Zutaten.

Aufgrund des leichten Geschmacks nach Knoblauch ist Bärlauchbutter eine willkommene Abwechslung zur klassischen Kräuter- oder Knoblauchbutter. Der Vorteil ist, dass man durch Bärlauch den unangenehmen Knoblauchgeruch vermeidet - in unserem Rezept ist aber zusätzlich Knoblauch, da wir einfach nicht genug davon haben können ;-) Den kann man natürlich einfach weglassen. 

 

Man kann mit der Bärlauchbutter schnell gegrilltes Fleisch oder Spargel verfeinern. Aber auch als Brotaufstrich oder als Butteranteil im Kartoffelbrei verleiht die selbstgemachte Bärlauchbutter eine ganz besondere Note. 


Bei unserem "Rezept" verzichten wir auf Mengenangaben, da man sie ganz nach persönlichen Geschmack abschmecken sollte. Einen kleinen Clou haben wir aber für Euch. Wir wollen Euch vor allem dazu anregen, die Bärlauchzeit noch auszuschöpfen und ein bisschen zu konservieren. Denn selbstgemachte Kräuter- oder Bärlauchbutter ist so viel leckerer als gekaufte! Wir haben als Basis 750 g Butter verwendet. 


Zutaten:

  • Bärlauch
  • Butter
  • Meeesalz (etwas grobkörniger)
  • Pfeffer
  • Extra Knoblauch (wenn man mehr Knoblauchgeschmack möchte)
  • Zitronensaft (etwa 1 TL pro 250 g) 
  • eine Prise Currypulver (es soll keinesfalls dominieren, sondern nur das gewisse Etwas sein) 

Lasst die Butter bei Raumtemperatur eine Stunde weich werden. In der Zwischenzeit könnt Ihr den Bärlauch gründlich waschen und trocken tupfen, so dass er nicht zu feucht ist.

 

Dann schneidet Ihr die Bärlauchblätter und auch etwas vom Stiel in kurze, feine Streifen. Wer es einfacher haben möchte, kann auch einen Mixer benutzten. Achtet aber darauf, dass nicht zu viel Feuchtigkeit aus dem Bärlauch kommt und er mehr zermanscht als geschnitten wird. Wenn Ihr mögt, könnt Ihr nun auch den Knoblauch in feine Würfel schneiden.

 

Wenn die Butter weich genug ist, rührt Ihr den Bärlauch unter die weiche Butter und würzt nach Eurem Geschmack noch mit etwas Meersalz, Pfeffer, Curry und etwas Zitronensaft ab. 


Wir empfehlen Euch grobkörniges Salz zu verwenden - nicht das ganz grobe natürlich. Dies  hat den Vorteil, dass es seine Struktur behält und beim Essen der Butter einen gewissen Crunch gibt, den ich sehr mag. Ganz normales Salz funktioniert natürlich auch. 

 

Die fertige Butter sollten Ihr – gut abgedeckt, um Geruchsbildung zu vermeiden – zum fest werden etwa zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. 


Die abgekühlte Bärlauchbutter lässt sich in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und in kleine Scheiben schneiden. So kann man Sie immer gut portionieren.       

Bärlauchbutter einfrieren?

Ist es nicht schade? Die Bärlauchsaison geht ja immer nur von ca. Anfang März bis Ende Mai. Um also eure Bärlauchbutter das ganze Jahr über genießen zu können, kann man Sie einfrieren. Wichtig ist hier nur das ihr ein sehr dichtes Behältnis dafür benutzt. Denn man möchte nicht, dass andere Lebensmittel das Bärlaucharoma annehmen - und Gefrierbrand vorbeugen ;-) Man kann kleinere "Frischhaltefolien-Rollen" super einfrieren. Diese in einen (Zip-)Gefrierbeutel oder eben ein dichtes Behältnis geben und gut verschlossen einfrieren.

 

Und als kleiner Tipp zum Einfrieren: portioniert die Bärlauchbutter vor dem einfrieren. Denn so könnt Ihr sie jeweils in kleinen Mengen entnehmen und besser auftauen, als das ganze Stück.  Eine gute Möglichkeit zum Portionieren sind neben den "Frischhaltefolien-Rollen" Eiswürfelbehälter!

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